Overpopulation Awareness is the website of Stiftung Der Klub der Zehn Millionen

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Die Welt ist für uns zu klein

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Mittwoch, 25 April 2018 08:42

Dreizehn Missverständnisse über Überbevölkerung

Überbevölkerung? Wieso?

In Diskussionen über Überbevölkerung treten ständig verschiedene Missverständnisse ans Licht, manchmal aus der Unwille, das Problem anzuerkennen, manchmal aufgrund eines Mangels an Information. Die dreizehn wichtigsten Missverständnisse werden hier unten widerlegt.

Missverständnis 1

Es gibt mehr als ausreichende Ernährung für sämtliche Erdbewohner, zur Zeit wie in der Zukunft. Das Problem ist die ungleiche Verteilung. In reichen Ländern herrscht Überfluss, in armen Ländern gibt es einen Mangel.

Reaktion

Der Überfluss in reichen Ländern entsteht dadurch, dass sie Nahrungsprodukte aus dem Ausland importieren können. Dabei zehren sie von den natürlichen Ressourcen anderer Länder. Einwohner armer Länder können das nicht. Sie sind auf sich selbst angewiesen oder müssen ihre Rohstoffe gegen Nahrung tauschen.
Überbevölkerung ist per definitionem eine Situation, in der eine Region den Bedürfnissen seiner Bewohner nicht entsprechen kann. In dem Sinne sind sowohl die reichen wie die armen Länder überbevölkert: die reichen, weil sie Nahrungsprodukte von außen einführen, die armen, weil das Land seinen Einwohnern ungenügend Existenzmittel verschafft.
Ein Gleichgewicht entsteht, wenn die natürliche Tragfähigkeit einer Region der Zahl der Einwohner entspricht und sich ein extensiver Transport von Nahrungsprodukten erübrigt. Transport verursacht viel Kohlendioxidausstoß und trägt dadurch zum Klimawandel bei, was weitere Nahrungsprobleme zur Folge hat.
Eine gerechtere Verteilung von Nahrung über die Welt würde noch mehr Transport notwendig machen und noch mehr Energieverbrauch für Verarbeitung und Konservierung sowie für Straßenbau nach sich ziehen. Der Kohlendioxidausstoß würde weiter zunehmen.

Missverständnis 2

Menschen in armen Ländern konsumieren weniger und verursachen weniger Verschmutzung als Menschen in reichen Ländern. Erschöpfung der Erde und Klimawandel durch den Ausstoß von Treibhausgasen sind die Folge des Überkonsums in reichen Ländern; arme Länder sind dafür überhaupt nicht verantwortlich. Das wirkliche Problem heißt nicht Überbevölkerung, sondern Überkonsum.

Reaktion

Einverstanden. Würden die reichen Länder weit weniger konsumieren und verschmutzen, so wäre eine Anzahl Probleme behoben. Eine Drosselung von Konsum und Verschmutzung kann am wirksamsten erreicht werden, indem sich die Zahl der Konsumenten, also die Menschenzahl verringert.
Schwellenländer wie China und Indien bemühen sich, das Konsumverhalten reicher Länder zu übernehmen. Dadurch verschlimmert sich die Situation weltweit. Auch in Schwellenländern ist Bevölkerungsverringerung das beste Mittel gegen Übererschöpfung und Verschmutzung.
Kurz und gut: Je weniger Menschen hier leben wie wir, desto besser. Und auch: je weniger Mensen drüben leben wie wir, desto besser.

Missverständnis 3

Wir brauchen mehr junge Leute, um der der Vergreisung entgegenzutreten. Denn wer sonst wird die Wirtschaft in Schwung halten und für die Renten sorgen? Und wer wird später die Älteren betreuen?

Reaktion

Es gibt verschiedene Argumente gegen das Hochtreiben der Geburtenrate oder das Anziehen junger Immigranten. Zunächst verschieben diese Maßnahmen das Problem: auch junge Leute werden einmal alt, und wer betreut dann sie?
Zweitens gibt es innerhalb der jetzigen Bevölkerung auch bei Vergreisung noch sehr viel verborgene Arbeitskapazität. Viel Menschen arbeiten in Teilzeit oder sind auf der Suche nach Arbeit.
Drittens nimmt der Bedarf an Arbeitskräften infolge Automatisierung und Robotisierung immer mehr ab; dies zeigen uns die Banken und Ladengeschäfte.
Zum Schluss: was wir zusätzlich für Altenpflege spenden müssen, wird als Kosten für Jugendliche, wie Schulen und Unterricht, eingespart.

Missverständnis 4

Überbevölkerung ist nicht die Ursache von Nahrungsmangel in einer Zahl von Ländern in Afrika und dem Mittleren Osten, sondern Krieg und Armut. Ob es da nun mehr oder weniger Menschen gibt, ist egal. Wer den Pech hat, dort zu leben, leidet Hunger.

Reaktion

Krieg und Armut sind eher die Folge von Überbevölkerung, als eine Ursache von Nahrungsmangel. In nahezu allen Kriegsgebieten im Mittleren Osten (Syrien, Jemen) und Afrika (Somalia, Eritrea) gibt es Nahrungsmangel infolge großer Dürre. Es gibt zu wenig Wasser, Weiden und Äcker für ein Übermaß an Menschen. Wenn andere mehr besitzen und einem nicht aushelfen wollen, dann wird man sich es zueignen und entsteht Krieg. Aber in all diesen Fällen ist Überbevölkerung die tiefere Ursache: zu viel Menschen in einer Region mit unzureichender Tragfähigkeit.

Missverständnis 5

Kinder kriegen ist ein basales Recht und eine persönliche Entscheidung. Die Regierung darf sich hier nicht einmischen. Wir leben ja nicht in China.

Reaktion

Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte spricht jedem das Recht zu, heiraten zu dürfen und eine Familie zu gründen. Aber wenn dieses Recht uneingeschränkt ausgeübt wird, könnte das zur Folge haben, dass andere Rechte durch Überbevölkerung in die Klemme geraten, zum Beispiel das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard (Artikel 25), falls die zahlstarken Nachkommen in eine Situation der Knappheit geraten.
Des Weiteren mischt sich die Regierung schon Jahre in die Familiengründung ein, indem sie der Gemeinschaft die damit verbundenen Kosten aufbürdet, in Form von Kinderzuschlag, Steuervorteilen oder Kinderbetreuungsgeld. Dies ist ungerecht Personen gegenüber, die keine Kinder wollen; sie müssen den Kinderwunsch anderer mitfinanzieren. Womöglich sind es große Tierfreunde, aber als Hundebesitzer zahlt man lediglich Steuer!

Missverständnis 6

Frühere Weltuntergangsprophezeiungen infolge Überbevölkerung haben sich nicht bewahrheitet. Malthus und der Klub von Rom haben Unrecht bekommen. Die Agrartechnologie hat immer für eine Lösung gesorgt, durch die Grüne Revolution im vorigen Jahrhundert und jetzt wieder durch gentechnisch veränderte Pflanzen.

Reaktion

Noch immer sind 10% der Weltbevölkerung unterernährt. Klimawandel beeinträchtigt im wachsenden Ausmaß die Nahrungsversorgung. Laut der Agrarorganisation der Vereinten Nationen muss die weltweite Produktion von Nahrung, Viehfutter und Nahrungsmittelfasern um 2050 verdoppeln, um den wachsenden Bedarf einer zunehmenden Weltbevölkerung zu erfüllen.
In dieser Weise geraten wir jedoch in einen Teufelskreis. Eine vergrößerte Nahrungsproduktion beugt Hungersnot vor; dadurch bleiben immer mehr Menschen am Leben, die sich an ihrer Stelle wieder fortpflanzen, wodurch immer mehr Nahrung produziert werden muss, damit eine wachsende Zahl hungriger Münder gefüllt werden kann. Der Teufelskreis wird schroff durchbrochen, wenn die Nahrungsproduktion mit der Bevölkerungszunahme nicht mehr Schritt halten kann.
In einigen Regionen ist das schon der Fall. Die Situation im Subsaharischen Afrika hat sich in den vergangenen Jahren lediglich verschlimmert. Das ständige Hochschrauben der Nahrungsproduktion wird sich letztendlich als eine Sackgasse herausstellen.

Missverständnis 7

Wenn es sich um Geburtenkontrolle handelt, beschränkt man sich immer auf Entwicklungsländer. Die Menschen dort werden von den reichen Ländern dazu aufgefordert, ihre Kinderzahl zu begrenzen. Das riecht ein wenig nach Rassismus.

Reaktion

Viele Frauen in Entwicklungsländern möchten Familienplanung praktizieren, doch bekommen nicht die Chance dazu. In zahlreichen Kulturen werden Mädchen im jungen Alter vermählt und bestimmt der Mann die Zahl der Nachkommen. Eher ist von einem Mangel an Frauenemanzipation als von Rassismus die Rede.

Missverständnis 8

Weltweit geht die Zahl der Geburten pro Frau immer mehr zurück. Sie nähert sich der Zahl von zwei Kindern, dem Ersetzungsniveau. Die Weltbevölkerung wird sich demzufolge um die Jahrhundertwende auf gut zehn Milliarden Menschen stabilisieren und danach womöglich sogar abnehmen.

Reaktion

Dies ist eine Annahme. Bei dieser Voraussage wird die mittlere Prognose der Vereinten Nationen übernommen, aber es gibt nicht die geringste Garantie, dass diese sich bewahrheiten wird. Wenn wir die Fruchtbarkeitsraten der Jahre 2005 – 2010 extrapolieren, kommen wir auf 27 Milliarden Menschen aus. Aber auch wenn die mittlere Prognose stimmt, gibt es zu viele Menschen für die auf Erden verfügbaren Ressourcen, sicherlich wenn alle diese Menschen eine höhere Wohlfahrtsstufe anstreben. Man hat hochgerechnet, dass die jetzige Weltbevölkerung von etwa 7,5 Milliarden Menschen auf der globalen Wohlfahrtsstufe von 1950 dauerhaft existieren kann. Das bedeutet für die reichen Länder entweder einen Riesenschritt zurück oder eine gehörige Reduktion der Einwohnerzahl.

Missverständnis 9

Drängen auf Geburtenkontrolle ist Frauenunterdrückung. Schwangerschaften werden lediglich als unerwünscht betrachtet, weil Frauen durch sie der Arbeitstätigkeit entzogen werden. Die Frau wird an ihrer Selbstentfaltung gehindert.

Reaktion

Frauen haben die grundsätzliche Freiheit, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Sie sollen gesetzlich in die Lage versetzt werden, in aller Ruhe ein Kind zur Welt zu bringen. Dafür gibt es ja den Mutterschaftsurlaub.
In der heutigen Situation der Überbevölkerung jedoch ist die staatliche Förderung von Geburten unerwünscht. Menschen ohne Kinder dürfen nicht vom Staat Menschen mit Kindern gegenüber diskriminiert werden, indem letzteren steuerliche Vorteile und Zuschüsse zuerkannt werden.

Missverständnis 10

Das Problem der Migration hat nichts mit dem Problem der Überbevölkerung zu tun. Bei Migration sind die Menschen schon da. Sie wandern, aber ihre momentane Zahl ändert sich nicht. Sie müssen die Freiheit haben, selbst ihren Wohnsitz auf Erden zu wählen.

Reaktion

Bei der heutigen Situation des Überkonsums in reichen Ländern mit katastrophalen Folgen für die Umwelt gilt es, die Zahl der Personen, die diese Lebensweise übernimmt, stark zu reduzieren, sowohl durch Geburtenkontrolle als durch Immigrationsstopp.
Es ist unfair, dass Länder, die durch ihren jahrelangen Ausstoß von Kohlendioxid den Klimawandel verursacht haben, die (mit) dadurch entstandenen Migrationsströme nicht aufnehmen wollen. Aber wenn die Bekämpfung von Überbevölkerung und Überkonsum Priorität hat, können reiche Länder erst dann Immigranten zulassen, wenn sie die eigene Bevölkerungszahl und das eigene Konsumniveau erheblich verringert haben.

Missverständnis 11

Überbevölkerung kann nicht wirklich ein Problem sein, denn die Regierung spricht nie davon.

Reaktion

Mit dem Thema Überbevölkerung kann keinen politischen Gewinn erzielt werden. Christliche Parteien betrachten die (kinderreiche) Familie als den Eckstein der Gesellschaft, die Linken bewerten das Kinderkriegen als ein basales Menschenrecht und Neoliberalen sehen Menschen vor allen Dingen als Konsumenten und Arbeitskräfte. Auf der rechten Flügel gibt es Widerstände gegen Immigration, aber aus anderen Gründen als Bevölkerungszunahme.

Missverständnis 12

Die Geschichte lehrt uns, dass Technologie nach wie vor Probleme löst. Weshalb könnte das nicht mit Überbevölkerung der Fall sein?

Reaktion

Dabei wird in erster Instanz an Nahrungsproduktion, Biotechnik und Wassermanagement gedacht. Die Technologie hat das Problem Überbevölkerung jedoch bereits im vorigen Jahrhundert gelöst. Die Erfindung moderner Antikonzeptionsmittel hat dafür gesorgt, dass der Mensch koitieren kann, ohne Nachwuchs zu erzeugen und in dieser Weise seine Zahl den Lebensumständen anpassen kann. Die Technologie ist bereits da, wir brauchen sie bloß zu verbreiten und zu benutzen.

Missverständnis 13

Biete Frauen Zugriff auf moderne Verhütungsmittel, sodann ist die Frage der Übervölkerung aus der Welt geschafft.

Reaktion

Die Verfügbarkeit moderner Antikonzeptionsmittel ist eine notwendige, jedoch keine hinreichende Vorbedingung für Familienplanung. Forschung zeigt, dass noch viel Unwissen herrscht. Frauen meinen zum Beispiel, dass man nicht schwanger werden kann, wenn man es nur selten treibt, oder solange man ein Kind säugt. Auch haben Frauen Angst, dass die Pille dick macht oder der Gesundheit schadet. Das Hauptproblem jedoch ist kultureller Art. Unverheiratete Frauen, die die Pille nehmen, werden für leichtsinnig gehalten; die Umgebung oder geistliche Führer meinen schlicht, dass man Kinder gebären muss, oder Männer lassen ihr Prestige von zahlstarken Nachkommen abhängen.

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earth Dreizehn Missverständnisse über Überbevölkerung - Stichting de Club van Tien Miljoen